• Frage: Welche Fremdsprachen braucht man als Wissenschaftler/in?

    Frage gestellt Kara am 16 Mrz 2021.
    • Foto: Lara Thieme

      Lara Thieme Beantwortet am 16 Mrz 2021:


      Auf jeden Fall Englisch! Alle Veröffentlichungen (genannt Paper) sind auf Englisch, Teile des Studiums meistens auch.

    • Foto: Alina Matthaei

      Alina Matthaei Beantwortet am 16 Mrz 2021:


      Hallo Kara,
      Je mehr Fremdsprachen du sprichst, desto besser. Aber Lara hat recht, Englisch musst du beherrschen, wenn du in der Forschung arbeiten möchtest. Literatur wird auf Englisch veröffentlicht, da dies die Wissenschaftssprache ist. Außerdem wird in Instituten und Arbeitsgruppen, auch in Deutschland, oft Englisch gesprochen, da dort nicht nur Menschen aus deutschsprachigen Ländern arbeiten. Wir halten bei uns zum Beispiel alle Seminare auf Englisch ab. Es kommt vielleicht ein bisschen auf den Forschungsbereich an, in den Naturwissenschaften ist Englisch auf jeden Fall sehr wichtig.

    • Foto: Nicolai von Kügelgen

      Nicolai von Kügelgen Beantwortet am 16 Mrz 2021:


      Englisch braucht man auf jeden Fall täglich, zum einen weil Veröffenlichungen heutzutage nur noch auf Englisch geschrieben werden und zum anderen weil man oft auch Kollegen aus dem Ausland hat, die gar kein Deutsch können (Englisch müssen die aber auch können – egal wo sie her kommen).

      Wenn man Englisch aber so vile zum arbeiten benutzt wird man auch sehr schnell gut genug darin – ich war zum Beispiel in der Schule nie besonders gut darin und seit dem Studium benutze ich es immer mehr und inzwischen bin ich komplet ‚fluent‘.

    • Foto: Kristina Hopfensperger

      Kristina Hopfensperger Beantwortet am 16 Mrz 2021: last edited 16 Mrz 2021 9:49 pm


      Hi Kara 🙂
      ich habe bisher auch nur Englisch gebraucht. Ich spreche jeden Tag englisch, da ich internationale Kolleg/innen habe die kein Deutsch sprechen. Wenn ich Vorträge halte sind die auch meistens auf Englisch, weil auch andere Wissenschaftler/innen aus der ganzen Welt zuhören. Ich hatte in der Schule auch noch Französisch. Da habe ich bisher nicht gebraucht. Falls du aber z.B. mal im Ausland arbeiten oder studieren möchtest, kann es dir natürlich helfen, wenn du die Sprache verstehst die dort gesprochen wird.

    • Foto: Kimberly Hartl

      Kimberly Hartl Beantwortet am 17 Mrz 2021:


      Englisch ist sehr wichtig! Ich denke es schadet nicht, die Sprache des Landes zu sprechen in dem du arbeitest. Auch wenn im Job immer Englisch gesprochen wird, wenn jemand die örtliche Sprache nicht spricht, kann man mehr am Leben vor Ort teilnehmen.

    • Foto: Emma Pietsch

      Emma Pietsch Beantwortet am 17 Mrz 2021:


      Englisch auf jeden Fall, ggf. die Landessprache, um besser am Leben vor Ort teilhaben zu können, da stimme ich meinen Vorredner*innen zu. Ich möchte aber zufügen: Mein Englisch war in der Schule okay, aber nicht super. Das hat sich dann im Laufe des Studiums vor allem durch den Kontakt mit englischer Fachliteratur und internationale Studierende geändert. Das Wissenschaftsenglisch hat natürlich viele Vokabeln, die man in der Schule nicht lernt (Fachbegriffe usw). Das kann am Anfang im Studium sehr anstrengend sein, aber man fuchst sich schnell rein und jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen, Fachliteratur in einer anderen Sprache als Englisch zu lesen.

    • Foto: Timo Ulrichs

      Timo Ulrichs Beantwortet am 17 Mrz 2021:


      Englisch = lingua franca (selbst in der Sowjetunion wurde Englisch als Wissenschaftssprache gefördert – einer meiner besten Kooperationspartner in Moskau spricht reines Oxford-English).

    • Foto: Frieder

      Frieder Beantwortet am 17 Mrz 2021:


      Die größte Sprache in der Wissenschaft ist wohl Englisch. Grundsätzlich werden anerkannte Forschungsberichte (Paper) immer auf Englisch publiziert. Tagungen/Kongresse/… finden eigentlich immer auf Englisch statt. Diskussionen in den meisten Arbeitsgruppen/Teams mit Leuten aus allen Teilen der Welt sind eigentlich immer auf Englisch.

      Daneben sind aber alle großen lebendigen Sprachen hilfreich. Z.B. können Französisch, Spanisch und Chinesisch dir viele Türen öffnen, wenn du mit anderen Wissenschaftlern kommunizieren musst. Grundsätzlich ist aber Englisch am bedeutensten.

    • Foto: Christine Römer

      Christine Römer Beantwortet am 17 Mrz 2021:


      Hey Kara! Ich benutze täglich Englisch und Deutsch (Deutsch ist für mich auch eine Fremdsprache). Mit Blick in die Zukunft denke ich, dass Chinesischkenntnisse in den Naturwissenschaften von Vorteil wären.

    • Foto: Eva Rath

      Eva Rath Beantwortet am 18 Mrz 2021:


      Ich kann mich nur anschließen – Englisch.
      Das ist auch wichtig, weil viele Masterstudiengänge in den Naturwissenschaften mittlerweile auf Englisch angeboten werden. Und an der Uni arbeitet man oft in Internationalen Teams, die „Laborsprache“ ist dann Englisch, und alle Besprechungen und Vorträge sind auf Englisch. Das ist dann allerdings meistens kein ganz korrektes Englisch, da man oft den Satzbau seiner Muttersprache doch irgendwie einbaut. Die Mitarbeiter an unserem Lehrstuhl kommen z.B. aus Korea, China, Syrien, Iran, Ägypten, Frankreich, den Niederlanden, Schottland und Brasilien. Kaum einer spricht perfektes Englisch, aber wir alle verstehen uns, dass ist toll!
      Und: mal auf Deutsch über Wissenschaft zu sprechen fühlt sich irgendwann seltsam an und es fehlen einem die Worte 😉

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